Triggerpunktbehandlung

Inhaltsverzeichnis

Einführung

Triggerpunkte werden in der Physiotherapie als punktuelle Verhärtungen in der Skelettmuskulatur bezeichnet, die lokal druckempfindlich sind und von denen Schmerzen in verschiedene Richtungen ausstrahlen können. Die Schmerzsignale können sowohl direkt an der Stelle der Muskelverhärtung wahrgenommen werden als auch in entfernte Körperregionen ausstrahlen. Triggerpunkte verursachen häufig Kopf-, Nacken-, Kiefer- oder Rückenschmerzen, können aber auch Gelenkschmerzen hervorrufen. Die Triggerpunkttherapie löst diese lokalen Verhärtungen um den Schmerz zu beseitigen.

Die häufigsten Triggerpunkte befinden sich im Muskelgewebe (myofasziale Triggerpunkte). Sie befinden sich aber auch in Sehnen, in Bandstrukturen, in der Knochenhaut oder unter der Haut können sie für den Patienten akute und chronische Beschwerden auslösen.

Was ist Triggerpunktbehandlung?

Myofasziale Triggerpunkte sind verdickte und verkürzte Muskelfasern eines Muskels, die meist als feste und oder harte Stränge/Knoten zu ertasten sind. Sie verkürzen das Muskelbündel und lösen dadurch Schmerzen aus, nicht immer an der Stelle der Verkürzung sondern im Ausstrahlungsgebiet liegend. Unser Muskel-Skelett ist ein funktionelles Gebilde und somit stehen die Knochen und die Gelenke im Kausalzusammenhang: das heißt es kann zu Fehlbelastungen kommen.
Triggerpunkte entstehen durch Belastungsmangel oder Überlastung z. B. bei einseitigen Tätigkeiten über längere Zeit, andauerndem Stress, sowie bei ständiger Übersäuerung der Muskeln.

Wann wird Triggerpunktbehandlung angewandt?

Viele Menschen leiden in Deutschland unter chronischen Schmerzen häufig ist eine eindeutige organische Ursache nicht zu diagnostizieren. Die Trigger-Therapie kann durch gezielte Diagnostik und Behandlung die Ursachen vieler bislang therapieresistenter Schmerzsyndrome und deren Folgeerkrankungen, meist Arthrosen oder Bandscheibenvorfälle, behandeln. Dabei weisen die Mehrzahl der Untersuchungen und Studien eindeutig auf die Wirksamkeit der Triggerpunkt-Therapie hin und belegen deren therapeutische Effizienz.

Doch wie können diese Triggerpunkte diagnostiziert werden? Triggerpunkte reagieren auf Druck außerordentlich schmerzempfindlich. Ausstrahlungsschmerz und Ursache der Triggerpunkte sind nicht immer am gleichen Ort. Muskelhartspann, punktuelle Druckempfindlichkeit und die Reproduktion des Schmerzsymptomes geben dem Therapeuten die Möglichkeit den Triggerpunkt zu diagnostizieren.

Die Therapie der myofaszialen Triggerpunkte läuft dann wie folgt ab: Es gibt unterschiedliche manuelle Techniken die Kompression (Druck) des Triggerpunktes, Dehnung der Muskulatur, Dehnung der oberflächlichen Muskelfaszie, das Lösen verklebter Faszien, Detonisierung und Funktionelles Training der Muskulatur. Wird dieser Druck dann intensiviert, werden die typischen Beschwerden des Patienten ausgelöst. Der Behandlungsschmerz kann noch Tage nach der Behandlung zu spüren sein. Eine weitere Methoden ist die Stoßwellen-Therapie dabei wird der Muskel gedehnt und entspannt. Die Durchblutungssteigerung löst dabei allmählich den Schmerz auf.

Eine gute Nachricht: Sie können Triggerpunkte frühzeitig erkennen und mit Hilfe von Physiotherapie behandeln. Folgende Symptome sollten Sie dafür ernst nehmen:

• Seilartig angespannte Muskelfaserstränge
• Druckdolente Schmerzpunkte mit Ausstrahlungen
• Muskelzucken
• Schmerzende Muskelansätze
• Kribbelparästhesien
• Druckempfindliches Gewebe
• Schwindel
• Tinnitus

Wenn Sie ein oder mehrere der folgenden Symptome haben, dann sollten Sie einen Termin in meiner Praxis in Köln-Lindenthal vereinbaren, bei dem wir feststellen, ob Ihre Symptome mit der Trigger Therapie behandelt werden sollten:

Häufige Fragen & Antworten

Triggerpunkte werden in der Physiotherapie als punktuelle Verhärtungen in der Skelettmuskulatur bezeichnet, die lokal druckempfindlich sind und von denen Schmerzen in verschiedene Richtungen ausstrahlen können. Sie verkürzen das Muskelbündel und lösen dadurch Schmerzen aus, nicht immer an der Stelle der Verkürzung sondern im Ausstrahlungsgebiet liegend.

Es gibt unterschiedliche manuelle Techniken: Die Kompression des Triggerpunktes, Dehnung der Muskulatur, Dehnung der oberflächlichen Muskelfaszie, das lösen verklebter Faszien, Detonisierung und Funktionelles Training der Muskulatur. Die physiotherapeutische Behandlung wird je nach individuellen Problembereichen angepasst.

Es gibt einige Möglichkeiten wie Triggerpunkte entstehen können, hier ein paar Beispiele:

• Überbelastung im Sport oder einseitige Bewegungen
• Statische Fehlhaltungen/Fehlbelastungen
• Stress/Psychische Belastung
• Ernährung Übersäuerung Muskulatur/Bindegewebe
• Bewegungsmangel

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Mit einem erfahrenen Physiotherapeuten erhalten Sie nicht nur eine fundierte Analyse Ihres Bewegungsappartes, sondern anschließend auch eine geeignete Therapie für Ihre individuellen Bedürfnisse.

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